Securvita Zusatzbeitrag 2026: Beitragssatz
3,9 Prozent.
Das ist der Securvita Zusatzbeitrag 2026. Hier die ehrliche Einordnung.
Die SECURVITA BKK (Betriebskrankenkasse) liegt 2026 mit 3,9 % Zusatzbeitrag über dem amtlichen GKV-Schnitt von 2,9 % (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V). Das sind 1,0 Prozentpunkte mehr. Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz ergibt das einen Gesamtbeitrag von 18,5 %. Was das für Dein Gehalt bedeutet und wann sich der Wechsel rechnet, zeige ich Dir hier.
2026
+ 3,9 % Zusatz
(2,9 %, BMG, 242a)
geöffnet
Aktualisiert: 15. Juni 2026
Securvita Zusatzbeitrag 2026 im Detail
Du suchst eine klare Antwort: Wie hoch ist der Securvita Zusatzbeitrag 2026, und was bedeutet er für Dein Gehalt? Auf dieser Seite bekommst Du den genauen Wert, eine Kostentabelle nach Gehaltsstufen, die ehrliche Einordnung gegen den GKV-Schnitt und die Antwort auf die wichtigste Folgefrage: Lohnt sich der Wechsel? Wenn Du danach den vollständigen Securvita-Überblick mit allen Leistungen sehen willst, führt der Weg ins Securvita im Gesamt-Profil.
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Direkt-Antwort: Wie hoch ist der Securvita Zusatzbeitrag 2026?
Der Securvita Zusatzbeitrag beträgt 2026 genau 3,9 Prozent. Das ist der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz der SECURVITA BKK, einer Betriebskrankenkasse mit Sitz in Würzburg. Der Wert steht so in der Satzung (Stand Januar 2026) und im aktuellen Beitragssatz-Stand auf securvita.de.
Damit liegt Securvita über dem amtlichen GKV-Schnitt. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt 2026 bei 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V). Securvita liegt also 1,0 Prozentpunkt darüber. Was das in Euro bedeutet, zeigt die Kostentabelle weiter unten.
Die wichtigsten Werte auf einen Blick
Allgemeiner Beitragssatz GKV (Paragraph 241 SGB V): 14,6 Prozent
Securvita Zusatzbeitrag 2026: 3,9 Prozent (Satzung Januar 2026)
Securvita Gesamtbeitrag 2026: 18,5 Prozent
GKV-Schnitt amtlich 2026 (Referenzwert laut BMG, Paragraph 242a SGB V): 2,9 Prozent
Abstand Securvita zum Schnitt: +1,0 Prozentpunkt
Den vollständigen Securvita-Überblick mit Naturheilkunde, HealthMiles-Bonus und Pro und Contra findest Du im Securvita im Gesamt-Profil. Wie sich der Securvita-Beitrag in den Markt aller Kassen einordnet, zeigt der Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick. Diese Seite konzentriert sich ganz auf den Zusatzbeitrag und was er für Dich bedeutet.
Was kostet mich Securvita konkret? Kostentabelle nach Gehalt
Ein Beitragssatz in Prozent sagt Dir wenig, solange Du nicht weißt, was er in Euro bedeutet. Hier ist die Beispielrechnung nach Gehaltsstufen. Wichtig vorab: Den Zusatzbeitrag trägst Du nicht allein. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen den gesamten Krankenkassenbeitrag je zur Hälfte (Paragraph 249 Abs. 1 SGB V), seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt das auch für den Zusatzbeitrag.
Dein Arbeitnehmer-Anteil am Securvita-Zusatzbeitrag entspricht also dem halben Zusatzbeitragssatz: Brutto-Monatsgehalt mal 1,95 Prozent (die Hälfte von 3,9 Prozent). Dazu kommt Dein Anteil am allgemeinen Beitragssatz. Der gesamte Arbeitnehmer-Anteil am Krankenkassenbeitrag liegt bei 9,25 Prozent (die Hälfte von 18,5 Prozent). Gerechnet wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG) von 5.812,50 Euro pro Monat. Verdienst Du mehr, wird nur bis zu dieser Grenze gerechnet.
Das ist eine Beispielrechnung, keine Securvita-Angabe
Die folgende Tabelle zeigt eine vereinfachte Modellrechnung auf Basis des Beitragssatzes 3,9 Prozent (Zusatzbeitrag) und 18,5 Prozent (Gesamtbeitrag KV), paritätisch geteilt nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V. Sie ist illustrativ. Deinen exakten Beitrag mit Pflegeversicherung und Sonderfällen berechnet der GKV-Vergleichsrechner.
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| Brutto pro Monat | Dein Anteil Zusatzbeitrag (1,95 %) | Dein Anteil KV gesamt (9,25 %) | KV-Beitrag gesamt (18,5 %) |
|---|---|---|---|
| 2.000 Euro | 39,00 Euro | 185,00 Euro | 370,00 Euro |
| 3.000 Euro | 58,50 Euro | 277,50 Euro | 555,00 Euro |
| 4.000 Euro | 78,00 Euro | 370,00 Euro | 740,00 Euro |
| 5.000 Euro | 97,50 Euro | 462,50 Euro | 925,00 Euro |
| 5.812,50 Euro (BBG) | 113,34 Euro | 537,66 Euro | 1.075,31 Euro |
| 7.000 Euro (über BBG) | 113,34 Euro | 537,66 Euro | 1.075,31 Euro |
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Alle Werte gerundet, ohne Pflegeversicherung. Spalte 2 ist Dein Arbeitnehmer-Anteil nur am Securvita-Zusatzbeitrag (3,9 % / 2 = 1,95 %). Spalte 3 ist Dein gesamter Arbeitnehmer-Anteil am Krankenkassenbeitrag (18,5 % / 2 = 9,25 %). Ab der BBG von 5.812,50 Euro pro Monat (69.750 Euro im Jahr, SV-Rechengrößen-Verordnung 2026) steigt der Beitrag nicht weiter, egal wie hoch das Gehalt ist. Beispielrechnung, keine Angabe der SECURVITA BKK.
Den GKV-Vergleichsrechner nutzen, um Deinen persönlichen Beitrag inklusive Pflegeversicherung mit anderen Kassen zu vergleichen.
Lohnt sich der Wechsel zu Securvita trotz des höheren Beitrags?
Das ist die wichtigste Folgefrage. Die ehrliche Antwort beginnt mit dem Mehraufwand in Euro. Wie viel zahlst Du bei Securvita mehr als bei einer Kasse, die genau auf dem amtlichen GKV-Schnitt liegt? Hier ist die Rechnung, Arbeitnehmer-Anteil pro Jahr.
Mehraufwand Securvita gegenüber dem amtlichen GKV-Schnitt (Arbeitnehmer-Anteil pro Jahr)
Bei 2.000 Euro Brutto: rund 10 Euro/Monat, also ca. 120 Euro/Jahr
Bei 3.000 Euro Brutto: rund 15 Euro/Monat, also ca. 180 Euro/Jahr
Bei 5.000 Euro Brutto: rund 25 Euro/Monat, also ca. 300 Euro/Jahr
Methodik: Verglichen wird Securvita (18,5 % gesamt) mit einer Kasse auf dem amtlichen Durchschnittsniveau (14,6 % allgemein plus 2,9 % Zusatzbeitrag nach Paragraph 242a SGB V = 17,5 %). Die Differenz von 1,0 Prozentpunkt teilt sich paritätisch, Dein Anteil ist die Hälfte.
Der Mehraufwand ist also überschaubar: bei einem mittleren Gehalt liegt er bei rund 15 Euro pro Monat (Arbeitnehmer-Anteil), das sind ca. 180 Euro im Jahr. Trotzdem ist es Dein Geld, und die Frage bleibt berechtigt: Bekommst Du für diesen Mehraufwand einen Gegenwert?
Hier lohnt der Blick auf die Leistungsseite. Securvita hat seinen Schwerpunkt in der Naturheilkunde und ein Bonusprogramm, mit dem sich der Mehraufwand teilweise zurückholen lässt. Die folgenden Werte sind belegte Höchstbeträge laut Satzung und Ausführungsbestimmungen. Wichtig: Sie addieren sich nur, wenn Du alle Leistungen tatsächlich und gleichzeitig in voller Höhe nutzt. Realistisch ist immer nur ein Teil davon.
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| Leistung | Höchstwert pro Jahr | Voraussetzung |
|---|---|---|
| HealthMiles Geldbonus | bis 600 Euro | aktives Punkte-Sammeln, Restbetrag verfällt bei Teil-Einreichung |
| Präventionskurse | bis 300 Euro | 2 Kurse/Jahr, 100 % bis max. 150 Euro pro Kurs |
| Osteopathie und Chiropraktik | bis 300 Euro | gemeinsamer Deckel 6 Sitzungen/Jahr, max. 3 pro Quartal, 50 Euro/Sitzung |
| Arzneimittel der Naturheilverfahren | bis 100 Euro | Homöopathie, Phytotherapie, anthroposophische Arzneimittel (Paragraph 18a Abs. 6 Satzung) |
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Alle Werte sind Höchstbeträge laut Securvita-Satzung und Ausführungsbestimmungen (Stand Januar 2026). Sie gelten nur bei voller Nutzung der jeweiligen Leistung. Osteopathie und Chiropraktik teilen sich einen gemeinsamen Jahresdeckel, sie addieren sich nicht je Verfahren. Der HealthMiles-Bonus setzt voraus, dass Du aktiv Punkte sammelst, ein nicht aufgebrauchter Restbetrag verfällt.
Was dieser Abschnitt NICHT sagt
Kein Satz auf dieser Seite behauptet, Securvita sei eine günstige Kasse. Der Zusatzbeitrag liegt mit 3,9 Prozent faktisch über dem amtlichen GKV-Schnitt von 2,9 Prozent. Für Versicherte, die Naturheilkunde aktiv nutzen und HealthMiles konsequent befüllen, kann sich Securvita rechnerisch trotz des höheren Beitrags lohnen. Für Versicherte, die diese Leistungen kaum nutzen, bleibt der Beitragsmehraufwand real. Eine Beitragsersparnis lässt sich nicht garantieren, denn jede Kasse legt ihren Zusatzbeitrag jährlich neu fest.
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Sonderkündigungsrecht: zwei Wege, die Du nicht verwechseln darfst
Wenn Securvita den Zusatzbeitrag erhöht, bist Du nicht gefangen. Es gibt zwei verschiedene Sonderkündigungsrechte mit zwei verschiedenen Rechtsgrundlagen. Hier sind beide klar getrennt.
Weg 1: Sonderkündigung bei Beitragserhöhung (für alle Pflichtmitglieder)
Nach Paragraph 175 Abs. 4 SGB V kannst Du Deine Krankenkasse bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags kündigen, und zwar bis zum Ablauf des Monats, für den der erhöhte Zusatzbeitragssatz erstmals gilt. Die normale Bindungsfrist von 12 Monaten spielt dann keine Rolle. Die Kasse ist verpflichtet, Dich rechtzeitig auf die Erhöhung und auf dieses Sonderkündigungsrecht hinzuweisen.
Die Kündigung wird zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats nach Eingang wirksam. Du hast also in der Regel gut zwei Monate Zeit, eine neue Kasse zu wählen. Den Wechsel selbst musst Du nicht bei Securvita abmelden: Die neue Kasse übernimmt das für Dich.
Weg 2: Sonderkündigung im Selbstbehalt-Wahltarif (nur bei Härtefall)
Wer den Securvita-Selbstbehalt-Wahltarif gewählt hat, ist drei Jahre an diesen Tarif gebunden. Aus dieser Bindung kommst Du vorzeitig nur bei einem Härtefall heraus, etwa bei Privatinsolvenz, Bezug von Leistungen nach SGB II oder XII oder beim Eintritt in die Altersrente. Die Grundlage steht in der Anlage zu Paragraph 13a Punkt 3.3 der Satzung.
Wichtig: Die Härtefall-Frist beträgt 3 Monate, nicht 1 Monat
Beim Selbstbehalt-Wahltarif beträgt die Härtefall-Sonderkündigungsfrist drei Monate (Anlage zu Paragraph 13a Punkt 3.3 der Satzung). Diese Möglichkeit gilt nur für freiwillig Versicherte. Verwechsle sie nicht mit Weg 1: Die Sonderkündigung bei Beitragserhöhung nach Paragraph 175 Abs. 4 SGB V gilt für Deine normale Mitgliedschaft, der Härtefall-Weg gilt nur für die Bindung im Wahltarif.
Ohne Beitragserhöhung gilt die reguläre Mindestbindung von 12 Monaten ab Aufnahme in eine Kasse. Danach ist eine ordentliche Kündigung zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats möglich. Mehr dazu im Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick.
Wer zahlt was? Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige
Wie viel des Securvita-Beitrags Du tatsächlich selbst trägst, hängt davon ab, ob Du angestellt oder selbstständig bist. Der Unterschied ist groß, deshalb hier beide Fälle klar getrennt.
Angestellte: paritätische Tragung 50/50
Als Arbeitnehmer trägst Du den Krankenkassenbeitrag nicht allein. Nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den gesamten Beitrag je zur Hälfte. Seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt das ausdrücklich auch für den Zusatzbeitrag. Vom Securvita-Gesamtbeitrag von 18,5 Prozent trägst Du also 9,25 Prozent, die anderen 9,25 Prozent zahlt Dein Arbeitgeber.
Securvita-Beitrag bei 3.500 Euro Brutto (Angestellte, Monat)
Basis: Gesamtbeitragssatz 18,5 % (14,6 % allgemein + 3,9 % Zusatz), paritätische Tragung nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V. Ohne Pflegeversicherung.
Selbstständige und freiwillig Versicherte: voller Satz
Bist Du hauptberuflich selbstständig und freiwillig bei Securvita versichert, gibt es keinen Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt. Du trägst den vollen Beitragssatz von 18,5 Prozent allein, also auch den vollen Zusatzbeitrag von 3,9 Prozent. Berechnet wird der Beitrag nach den allgemeinen Beitragsgrundsätzen für freiwillig Versicherte (Paragraph 240 SGB V) auf Basis Deiner gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, mindestens jedoch auf eine gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage.
Das ist ein wichtiger Punkt, der oft falsch eingeschätzt wird: Für Selbstständige fällt ein höherer Zusatzbeitrag doppelt ins Gewicht, weil sie ihn ohne Arbeitgeber-Zuschuss tragen. Wenn Du selbstständig bist, lohnt der Beitragsvergleich daher umso mehr.
Verfügbarkeit: Securvita ist nicht in jedem Bundesland offen
Bevor Du den Wechsel planst, prüfe ein Detail, das viele übersehen: Securvita ist nicht bundesweit geöffnet. Die SECURVITA BKK nimmt 2026 in 14 von 16 Bundesländern neue Mitglieder auf.
In Bremen und im Saarland kannst Du nicht zu Securvita wechseln
Securvita ist in Bremen und im Saarland nicht geöffnet. Wenn Du dort wohnst, ist ein Wechsel zu Securvita nicht möglich, ganz gleich wie attraktiv der Beitragssatz wäre. In den anderen 14 Bundesländern ist die Kasse für Neukunden offen. Prüfe also zuerst Dein Bundesland, bevor Du den Beitrag vergleichst.
Wenn Securvita für Dein Bundesland gesperrt ist, lohnt der Blick auf bundesweit geöffnete Alternativen. Den Marktvergleich findest Du im Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick und in der Tabelle weiter unten.
Alternativen im Vergleich: andere Kassen 2026
Wenn Dir der Beitragssatz wichtig ist, lohnt der Blick auf andere Kassen. Hier ist der ehrliche Zahlenvergleich. Wichtig: Ein niedrigerer Zusatzbeitrag allein macht keine Kasse zur besseren Wahl. Welche Kasse zu Dir passt, hängt von Deinen Leistungspräferenzen ab, nicht nur vom Beitrag.
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| Krankenkasse | Zusatzbeitrag 2026 | Gesamtbeitrag | Abstand zum amtl. Schnitt (2,9 %) |
|---|---|---|---|
| SECURVITA BKK | 3,9 % | 18,5 % | +1,0 PP |
| BKK firmus | 2,18 % | 16,78 % | -0,72 PP |
| HKK | 2,59 % | 17,19 % | -0,31 PP |
| HEK | 2,89 % | 17,49 % | -0,01 PP |
| DAK-Gesundheit | 3,2 % | 17,8 % | +0,3 PP |
| VIACTIV | 4,19 % | 18,79 % | +1,29 PP |
| GKV-Schnitt amtlich (Paragraph 242a SGB V) | 2,9 % | 17,5 % | Referenz (BMG) |
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BKK firmus, HKK, HEK und die DAK-Gesundheit liegen unter dem Securvita-Beitrag. VIACTIV liegt mit 4,19 Prozent über Securvita. Securvita ist in 14 von 16 Bundesländern offen, gesperrt in Bremen und im Saarland. Quellen: jeweilige Kassen-Satzungen, GKV-Spitzenverband 2026, amtlicher Durchschnittssatz nach Paragraph 242a SGB V.
Ob sich ein Wechsel rechnet, klärst Du am besten im direkten Leistungsvergleich. Den vollständigen Marktvergleich aller Kassen findest Du im Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick, Deinen persönlichen Beitrag berechnet der GKV-Vergleichsrechner.
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Häufige Fragen zum Securvita Zusatzbeitrag
Wie hoch ist der Securvita Zusatzbeitrag 2026?
Der Securvita Zusatzbeitrag beträgt 2026 genau 3,9 Prozent (Satzung der SECURVITA BKK, Stand Januar 2026). Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent nach Paragraph 241 SGB V ergibt das einen Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung von 18,5 Prozent. Dazu kommt noch der Pflegeversicherungsbeitrag, der separat berechnet wird.
Ist der Securvita-Beitrag höher als der Durchschnitt?
Ja. Der Securvita Zusatzbeitrag von 3,9 Prozent liegt über dem amtlichen GKV-Schnitt. Gegenüber dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V) beträgt der Abstand 1,0 Prozentpunkt. Securvita ist also kein Beitrags-Sparmodell. Der Schwerpunkt der Kasse liegt auf Naturheilkunde-Leistungen und dem HealthMiles-Bonusprogramm.
Wie viel zahle ich als Arbeitnehmer bei Securvita pro Monat?
Dein Arbeitnehmer-Anteil am Krankenkassenbeitrag liegt bei 9,25 Prozent des Bruttogehalts (die Hälfte von 18,5 Prozent, paritätische Tragung nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V). Bei 3.000 Euro Brutto sind das rund 277,50 Euro pro Monat, bei 4.000 Euro 370 Euro. Gerechnet wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro pro Monat. Die genauen Werte nach Gehaltsstufe stehen in der Kostentabelle weiter oben. Das ist eine Beispielrechnung ohne Pflegeversicherung.
Habe ich bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht?
Ja. Nach Paragraph 175 Abs. 4 SGB V kannst Du Deine Kasse bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags kündigen, bis zum Ablauf des Monats, für den der erhöhte Zusatzbeitragssatz erstmals gilt. Die normale Bindungsfrist von 12 Monaten spielt dann keine Rolle. Die Kasse muss Dich auf die Erhöhung und das Sonderkündigungsrecht hinweisen. Die Kündigung wird zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats wirksam.
Kann ich überall zu Securvita wechseln?
Nein. Die SECURVITA BKK ist 2026 in 14 von 16 Bundesländern für Neukunden geöffnet. In Bremen und im Saarland ist die Kasse nicht geöffnet, dort ist ein Wechsel zu Securvita nicht möglich. In allen anderen Bundesländern kannst Du wechseln. Prüfe also zuerst Dein Bundesland, bevor Du den Beitragssatz vergleichst.
Was zahlen Selbstständige bei Securvita?
Hauptberuflich Selbstständige und freiwillig Versicherte tragen den vollen Securvita-Beitragssatz von 18,5 Prozent allein, also auch den vollen Zusatzbeitrag von 3,9 Prozent. Es gibt keinen Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt. Berechnet wird der Beitrag nach Paragraph 240 SGB V auf Basis der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, mindestens auf eine gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage. Für Selbstständige fällt ein höherer Zusatzbeitrag deshalb stärker ins Gewicht.
Lohnt sich der Wechsel zu Securvita trotz des höheren Beitrags?
Der Mehraufwand gegenüber einer Kasse auf dem amtlichen GKV-Schnitt ist überschaubar: bei 3.000 Euro Brutto rund 15 Euro pro Monat, also ca. 180 Euro im Jahr (Arbeitnehmer-Anteil). Ob sich der Wechsel lohnt, hängt von Deinen Leistungspräferenzen ab. Securvita hat seinen Schwerpunkt in der Naturheilkunde und im HealthMiles-Bonusprogramm (Geldbonus bis 600 Euro im Jahr, Restbetrag verfällt bei Teil-Einreichung). Wer diese Leistungen aktiv nutzt, kann einen Teil des Mehraufwands zurückholen. Eine Beitragsersparnis lässt sich nicht garantieren, da jede Kasse ihren Zusatzbeitrag jährlich neu festlegt.
Quellen und rechtliche Grundlagen
Stand dieser Seite: 14. Juni 2026. Alle kassenspezifischen Werte wurden gegen die Satzung der SECURVITA BKK (Stand Januar 2026) und den Web-Snapshot des Beitragssatzes auf securvita.de (Stand 01.01.2026) geprüft. Beitragssätze und Rechengrößen wurden gegen die SV-Rechengrößen-Verordnung 2026 und den GKV-Spitzenverband verifiziert. Der amtliche Durchschnittssatz von 2,9 Prozent ist der Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V. Jährlich anzupassende Werte werden zum Jahreswechsel erneut geprüft.
Gesetzliche Grundlagen
- SGB V: Paragraph 175 (Wahlrecht, Sonderkündigungsrecht bei Beitragserhöhung nach Abs. 4), Paragraph 242 (Zusatzbeitrag, Festsetzung durch Verwaltungsrat), Paragraph 242a (amtlicher Durchschnittssatz, BMG-Festlegung), Paragraph 241 (allgemeiner Beitragssatz), Paragraph 249 Abs. 1 (paritätische Tragung, GKV-VEG 2019), Paragraph 240 (Beitragsbemessung freiwillig Versicherte)
- SECURVITA BKK Satzung (Stand Januar 2026): Zusatzbeitragssatz 3,9 %, Geschäftsgebiet 14 von 16 Bundesländern, Selbstbehalt-Wahltarif (Anlage zu Paragraph 13a Punkt 3.3, Härtefall-Frist 3 Monate), Naturheilkunde-Leistungen (Paragraph 18a)
- SV-Rechengrößen-Verordnung 2026: BBG Krankenversicherung 5.812,50 Euro/Monat (69.750 Euro/Jahr)
Statistik- und Marktquellen
- GKV-Spitzenverband (2026): Amtlicher Durchschnittssatz 2,9 % nach Paragraph 242a SGB V, 93 Krankenkassen im Markt (Stand 01.01.2026)
- SECURVITA BKK, Beitragssatz 2026 (securvita.de, Stand 01.01.2026): Zusatzbeitrag 3,9 %, allgemeiner Beitragssatz 14,6 %, Gesamtbeitrag 18,5 %
- SECURVITA HealthMiles Ausführungsbestimmungen (Stand 01/2026): Geldbonus bis 600 Euro/Jahr, Leistungsbonus 500 Punkte = 200 Euro, Verfall des Restbetrags bei Teil-Einreichung
Behördliche und gesetzliche Verweise
Gesetzliche Wortlaute: gesetze-im-internet.de/sgb_5 (SGB V). Aktuelle Beitragssätze und Rechengrößen: bundesgesundheitsministerium.de (BMG) und gkv-spitzenverband.de. Die Satzung direkt auf der Securvita-Webseite. Verbraucherinformationen: verbraucherzentrale.de.
Information, keine Rechtsberatung
Dieser Artikel informiert nach bestem Wissen und nach Stand der Rechtslage Juni 2026. Er stellt keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Sozialrechtsberatung dar.
Verbindliche Auskunft zu Deinem GKV-Beitrag oder Kassenwechsel erteilt Deine Krankenkasse oder die Verbraucherzentrale. Welche Kasse zu Dir passt, hängt von Deinen Anforderungen ab. Den passenden Tarif vermittle ich Dir gern. Deinen persönlichen Beitrag berechnet der GKV-Vergleichsrechner.
Bei Fragen zur privaten Vorsorge (Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Altersvorsorge) bin ich als Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO Dein Ansprechpartner. Registriernummer D-4YKP-487AL-84, Sitz Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ich arbeite für Dich, nicht für einen einzelnen Versicherer.