Aktualisiert: 15. Juni 2026
Securvita Zusatzbeitrag 2026 im Detail
Du suchst eine klare Antwort: Wie hoch ist der Securvita Zusatzbeitrag 2026, und was bedeutet er für Dein Gehalt? Auf dieser Seite bekommst Du den genauen Wert, eine Kostentabelle nach Gehaltsstufen, die ehrliche Einordnung gegen den GKV-Schnitt und die Antwort auf die wichtigste Folgefrage: Lohnt sich der Wechsel? Wenn Du danach den vollständigen Securvita-Überblick mit allen Leistungen sehen willst, führt der Weg ins Securvita im Gesamt-Profil.
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Der Securvita Zusatzbeitrag beträgt 2026 genau 3,9 Prozent. Das ist der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz der SECURVITA BKK, einer Betriebskrankenkasse mit Sitz in Würzburg. Der Wert steht so in der Satzung (Stand Januar 2026) und im aktuellen Beitragssatz-Stand auf securvita.de.
Damit liegt Securvita über dem amtlichen GKV-Schnitt. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt 2026 bei 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V). Securvita liegt also 1,0 Prozentpunkt darüber. Was das in Euro bedeutet, zeigt die Kostentabelle weiter unten.
Den vollständigen Securvita-Überblick mit Naturheilkunde, HealthMiles-Bonus und Pro und Contra findest Du im Securvita im Gesamt-Profil. Wie sich der Securvita-Beitrag in den Markt aller Kassen einordnet, zeigt der Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick. Diese Seite konzentriert sich ganz auf den Zusatzbeitrag und was er für Dich bedeutet.
Ein Beitragssatz in Prozent sagt Dir wenig, solange Du nicht weißt, was er in Euro bedeutet. Hier ist die Beispielrechnung nach Gehaltsstufen. Wichtig vorab: Den Zusatzbeitrag trägst Du nicht allein. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen den gesamten Krankenkassenbeitrag je zur Hälfte (Paragraph 249 Abs. 1 SGB V), seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt das auch für den Zusatzbeitrag.
Dein Arbeitnehmer-Anteil am Securvita-Zusatzbeitrag entspricht also dem halben Zusatzbeitragssatz: Brutto-Monatsgehalt mal 1,95 Prozent (die Hälfte von 3,9 Prozent). Dazu kommt Dein Anteil am allgemeinen Beitragssatz. Der gesamte Arbeitnehmer-Anteil am Krankenkassenbeitrag liegt bei 9,25 Prozent (die Hälfte von 18,5 Prozent). Gerechnet wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG) von 5.812,50 Euro pro Monat. Verdienst Du mehr, wird nur bis zu dieser Grenze gerechnet.
Den GKV-Vergleichsrechner nutzen, um Deinen persönlichen Beitrag inklusive Pflegeversicherung mit anderen Kassen zu vergleichen.
Das ist die wichtigste Folgefrage. Die ehrliche Antwort beginnt mit dem Mehraufwand in Euro. Wie viel zahlst Du bei Securvita mehr als bei einer Kasse, die genau auf dem amtlichen GKV-Schnitt liegt? Hier ist die Rechnung, Arbeitnehmer-Anteil pro Jahr.
Der Mehraufwand ist also überschaubar: bei einem mittleren Gehalt liegt er bei rund 15 Euro pro Monat (Arbeitnehmer-Anteil), das sind ca. 180 Euro im Jahr. Trotzdem ist es Dein Geld, und die Frage bleibt berechtigt: Bekommst Du für diesen Mehraufwand einen Gegenwert?
Hier lohnt der Blick auf die Leistungsseite. Securvita hat seinen Schwerpunkt in der Naturheilkunde und ein Bonusprogramm, mit dem sich der Mehraufwand teilweise zurückholen lässt. Die folgenden Werte sind belegte Höchstbeträge laut Satzung und Ausführungsbestimmungen. Wichtig: Sie addieren sich nur, wenn Du alle Leistungen tatsächlich und gleichzeitig in voller Höhe nutzt. Realistisch ist immer nur ein Teil davon.
Wenn Securvita den Zusatzbeitrag erhöht, bist Du nicht gefangen. Es gibt zwei verschiedene Sonderkündigungsrechte mit zwei verschiedenen Rechtsgrundlagen. Hier sind beide klar getrennt.
Nach Paragraph 175 Abs. 4 SGB V kannst Du Deine Krankenkasse bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags kündigen, und zwar bis zum Ablauf des Monats, für den der erhöhte Zusatzbeitragssatz erstmals gilt. Die normale Bindungsfrist von 12 Monaten spielt dann keine Rolle. Die Kasse ist verpflichtet, Dich rechtzeitig auf die Erhöhung und auf dieses Sonderkündigungsrecht hinzuweisen.
Die Kündigung wird zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats nach Eingang wirksam. Du hast also in der Regel gut zwei Monate Zeit, eine neue Kasse zu wählen. Den Wechsel selbst musst Du nicht bei Securvita abmelden: Die neue Kasse übernimmt das für Dich.
Wer den Securvita-Selbstbehalt-Wahltarif gewählt hat, ist drei Jahre an diesen Tarif gebunden. Aus dieser Bindung kommst Du vorzeitig nur bei einem Härtefall heraus, etwa bei Privatinsolvenz, Bezug von Leistungen nach SGB II oder XII oder beim Eintritt in die Altersrente. Die Grundlage steht in der Anlage zu Paragraph 13a Punkt 3.3 der Satzung.
Ohne Beitragserhöhung gilt die reguläre Mindestbindung von 12 Monaten ab Aufnahme in eine Kasse. Danach ist eine ordentliche Kündigung zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats möglich. Mehr dazu im Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick.
Wie viel des Securvita-Beitrags Du tatsächlich selbst trägst, hängt davon ab, ob Du angestellt oder selbstständig bist. Der Unterschied ist groß, deshalb hier beide Fälle klar getrennt.
Als Arbeitnehmer trägst Du den Krankenkassenbeitrag nicht allein. Nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den gesamten Beitrag je zur Hälfte. Seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt das ausdrücklich auch für den Zusatzbeitrag. Vom Securvita-Gesamtbeitrag von 18,5 Prozent trägst Du also 9,25 Prozent, die anderen 9,25 Prozent zahlt Dein Arbeitgeber.
Bist Du hauptberuflich selbstständig und freiwillig bei Securvita versichert, gibt es keinen Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt. Du trägst den vollen Beitragssatz von 18,5 Prozent allein, also auch den vollen Zusatzbeitrag von 3,9 Prozent. Berechnet wird der Beitrag nach den allgemeinen Beitragsgrundsätzen für freiwillig Versicherte (Paragraph 240 SGB V) auf Basis Deiner gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, mindestens jedoch auf eine gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage.
Das ist ein wichtiger Punkt, der oft falsch eingeschätzt wird: Für Selbstständige fällt ein höherer Zusatzbeitrag doppelt ins Gewicht, weil sie ihn ohne Arbeitgeber-Zuschuss tragen. Wenn Du selbstständig bist, lohnt der Beitragsvergleich daher umso mehr.
Bevor Du den Wechsel planst, prüfe ein Detail, das viele übersehen: Securvita ist nicht bundesweit geöffnet. Die SECURVITA BKK nimmt 2026 in 14 von 16 Bundesländern neue Mitglieder auf.
Wenn Securvita für Dein Bundesland gesperrt ist, lohnt der Blick auf bundesweit geöffnete Alternativen. Den Marktvergleich findest Du im Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick und in der Tabelle weiter unten.
Wenn Dir der Beitragssatz wichtig ist, lohnt der Blick auf andere Kassen. Hier ist der ehrliche Zahlenvergleich. Wichtig: Ein niedrigerer Zusatzbeitrag allein macht keine Kasse zur besseren Wahl. Welche Kasse zu Dir passt, hängt von Deinen Leistungspräferenzen ab, nicht nur vom Beitrag.
Ob sich ein Wechsel rechnet, klärst Du am besten im direkten Leistungsvergleich. Den vollständigen Marktvergleich aller Kassen findest Du im Zusatzbeitrag aller Kassen im Überblick, Deinen persönlichen Beitrag berechnet der GKV-Vergleichsrechner.
Wie hoch ist der Securvita Zusatzbeitrag 2026?
Der Securvita Zusatzbeitrag beträgt 2026 genau 3,9 Prozent (Satzung der SECURVITA BKK, Stand Januar 2026). Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent nach Paragraph 241 SGB V ergibt das einen Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung von 18,5 Prozent. Dazu kommt noch der Pflegeversicherungsbeitrag, der separat berechnet wird.
Ist der Securvita-Beitrag höher als der Durchschnitt?
Ja. Der Securvita Zusatzbeitrag von 3,9 Prozent liegt über dem amtlichen GKV-Schnitt. Gegenüber dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V) beträgt der Abstand 1,0 Prozentpunkt. Securvita ist also kein Beitrags-Sparmodell. Der Schwerpunkt der Kasse liegt auf Naturheilkunde-Leistungen und dem HealthMiles-Bonusprogramm.
Wie viel zahle ich als Arbeitnehmer bei Securvita pro Monat?
Dein Arbeitnehmer-Anteil am Krankenkassenbeitrag liegt bei 9,25 Prozent des Bruttogehalts (die Hälfte von 18,5 Prozent, paritätische Tragung nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V). Bei 3.000 Euro Brutto sind das rund 277,50 Euro pro Monat, bei 4.000 Euro 370 Euro. Gerechnet wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro pro Monat. Die genauen Werte nach Gehaltsstufe stehen in der Kostentabelle weiter oben. Das ist eine Beispielrechnung ohne Pflegeversicherung.
Habe ich bei einer Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht?
Ja. Nach Paragraph 175 Abs. 4 SGB V kannst Du Deine Kasse bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags kündigen, bis zum Ablauf des Monats, für den der erhöhte Zusatzbeitragssatz erstmals gilt. Die normale Bindungsfrist von 12 Monaten spielt dann keine Rolle. Die Kasse muss Dich auf die Erhöhung und das Sonderkündigungsrecht hinweisen. Die Kündigung wird zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats wirksam.
Kann ich überall zu Securvita wechseln?
Nein. Die SECURVITA BKK ist 2026 in 14 von 16 Bundesländern für Neukunden geöffnet. In Bremen und im Saarland ist die Kasse nicht geöffnet, dort ist ein Wechsel zu Securvita nicht möglich. In allen anderen Bundesländern kannst Du wechseln. Prüfe also zuerst Dein Bundesland, bevor Du den Beitragssatz vergleichst.
Was zahlen Selbstständige bei Securvita?
Hauptberuflich Selbstständige und freiwillig Versicherte tragen den vollen Securvita-Beitragssatz von 18,5 Prozent allein, also auch den vollen Zusatzbeitrag von 3,9 Prozent. Es gibt keinen Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt. Berechnet wird der Beitrag nach Paragraph 240 SGB V auf Basis der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, mindestens auf eine gesetzliche Mindestbemessungsgrundlage. Für Selbstständige fällt ein höherer Zusatzbeitrag deshalb stärker ins Gewicht.
Lohnt sich der Wechsel zu Securvita trotz des höheren Beitrags?
Der Mehraufwand gegenüber einer Kasse auf dem amtlichen GKV-Schnitt ist überschaubar: bei 3.000 Euro Brutto rund 15 Euro pro Monat, also ca. 180 Euro im Jahr (Arbeitnehmer-Anteil). Ob sich der Wechsel lohnt, hängt von Deinen Leistungspräferenzen ab. Securvita hat seinen Schwerpunkt in der Naturheilkunde und im HealthMiles-Bonusprogramm (Geldbonus bis 600 Euro im Jahr, Restbetrag verfällt bei Teil-Einreichung). Wer diese Leistungen aktiv nutzt, kann einen Teil des Mehraufwands zurückholen. Eine Beitragsersparnis lässt sich nicht garantieren, da jede Kasse ihren Zusatzbeitrag jährlich neu festlegt.