Rentenlückenrechner 2026: Versorgungslücke berechnen und schließen
Finde heraus, wie viel Dir im Alter wirklich fehlt. Und wie Du die Lücke schließen kannst.
Rentenlückenrechner
Wähle Deinen Rechenweg
Deine Basis-Daten
Zu finden auf Deiner Renteninformation: 'Ihre bislang erreichte Rentenanwartschaft' (siehe rote Markierung):
Deine Rentensituation
Schliesse Deine Lücke mit einer monatlichen Sparrate ?
Sparrate senken & Lücke trotzdem schließen?
Die Sparrate, die Du gerade siehst? Die muss nicht so hoch sein. Mit dem richtigen Produkt sparst Du jeden Monat bares Geld.
0815 Bank- & Versicherungsprodukte
(Provisionstarif)Die Finanzsportler-Lösung
(Nettopolice)Eingaben
1) Laufzeit & Sparrate
Ansparzeit, Dynamik & Anpassungen
2) Rendite & Produktkosten
Rendite, TER, Effektivkosten
3) Strategie & Ablauf
Ablaufmanagement
4) Steuern & Auszahlung
Sparerpauschbetrag, Steuersatz, Kirchensteuer, Teilfreistellung
So erreichst Du Dein Renten-Ziel
Mit der Nettopolice schließt Du Deine Lücke am effizientesten
Wertentwicklung
Ansparphase (monatliche Simulation)Detailvergleich
Vergleiche nach KriterienGlückwunsch!
Mit der Nettopolice ist dein Rentenziel erreicht.
Du hast das Potenzial gesehen. Wähle jetzt Deinen Weg zum Ziel.
Zwei Wege zur optimalen Altersvorsorge. Beide führen zur Nettopolice. Du entscheidest über das "Wie".
Für die Finanzprofis, die wissen, was sie tun und keine Zeit verlieren wollen.
Für alle, die lieber einen Profi drüber schauen lassen wollen.
So funktioniert der Rentenlückenrechner
Schluss mit Raten und Bauchgefühl: Dieser Rechner zeigt Dir schwarz auf weiß, wie groß die Lücke zwischen Deiner Wunschrente und der Realität der gesetzlichen Rentenversicherung wirklich ist. Die durchschnittliche gesetzliche Rente lag 2024 bei rund 1.170 Euro netto im Monat. Wer im Alter seinen Lebensstandard halten will, braucht laut Faustregel mindestens 80 Prozent seines letzten Nettoeinkommens. Die Differenz ist Deine Rentenlücke, oft auch Versorgungslücke genannt.
Aber wir bleiben nicht beim Problem stehen. Du siehst sofort, mit welcher monatlichen Sparrate Du Deine Rentenlücke schließen kannst, und wie viel günstiger das mit der richtigen privaten Altersvorsorge wird.
Rentenlücke berechnen in 4 Schritten
🔢 4 Schritte zur Rentenlücke
- Ausgangslage eingeben: Gib Deine Basis-Daten ein: Alter, Einkommen und Deine gewünschte Nettorente im Ruhestand.
- Vorhandene Vorsorge berücksichtigen: Hast Du bereits eine Betriebsrente, Riester, Rürup oder eine private Rentenversicherung? Trage die erwarteten Beträge ein. Sie werden direkt von Deiner Versorgungslücke abgezogen.
- Rentenlücke erkennen: Der Rechner zeigt Deine monatliche Lücke und das Gesamtkapital, das Du bis zum Ruhestand aufbauen musst.
- Sparrate festlegen und Produkte vergleichen: Nutze den Sparraten-Regler und vergleiche im integrierten Tarifrechner sofort, wie viel mehr Endvermögen eine Nettopolice gegenüber einem klassischen Provisionstarif aufbaut.
Drei Modi: Für jeden der richtige Startpunkt
Du entscheidest, wie detailliert Du Deine Rentenlücke berechnen willst. Wähle den Modus, der zu Deiner Situation passt:
⚡ Schnell-Check
Der schnellste Weg zu Deiner Rentenlücke. Du gibst nur Geburtsjahr, Einkommen und Deine gewünschte Rente ein. Die Rentenpunkte werden automatisch auf Basis Deines Einkommens und der verbleibenden Arbeitsjahre geschätzt. Ideal, wenn Du Dir in 30 Sekunden einen ersten Überblick verschaffen willst.
🧮 Mit Rentenpunkten planen
Für alle, die es genauer wissen wollen. Wenn Du Deine aktuellen Entgeltpunkte kennst (zum Beispiel aus Deiner jährlichen Renteninformation), trage sie direkt ein. Hast Du Deinen Bescheid nicht zur Hand, nutze den integrierten Rentenpunkte-Rechner. Er berücksichtigt neben der regulären Arbeitszeit auch Kindererziehung, Zivildienst, Wehrdienst und Ausbildungszeiten.
✉️ Mit Rentenbescheid planen
Du hast Deine jährliche Renteninformation vor Dir liegen? Dann nutze den präzisesten Modus. Trage einfach den Betrag unter "Höhe Ihrer künftigen Regelaltersrente" ein. Der Rechner übernimmt diesen Wert direkt. Ein Beispielbild zeigt Dir, wo genau Du die Zahl auf Deinem Bescheid findest.
Deine Basis-Daten im Detail erklärt
Geburtsjahr
Dein Alter bestimmt Deinen größten Hebel: die verbleibende Ansparzeit. Je jünger Du bist, desto länger kann Dein Geld für Dich arbeiten und desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt zu Deinen Gunsten. Wer mit 30 anfängt, braucht eine deutlich niedrigere monatliche Sparrate als jemand, der erst mit 45 beginnt.
Gewünschte Rente (netto, in heutiger Kaufkraft)
Wie viel Geld möchtest Du im Ruhestand monatlich zur Verfügung haben? Gemeint ist der Betrag, der tatsächlich auf Deinem Konto landet, ausgedrückt in heutiger Kaufkraft. Die Faustregel lautet: Mindestens 80 Prozent Deines aktuellen Netto-Einkommens, um Deinen Lebensstandard im Alter zu halten. Der Rechner gibt Dir einen Hinweis, falls Du darunter liegst.
Rentenbeginn (Alter)
Mit welchem Alter möchtest Du in Rente gehen? Der Standardwert liegt bei der Regelaltersgrenze von 67 Jahren.
- Frühverrentung: Gehst Du vor dem regulären Alter in Rente, kostet das 0,3 Prozent Abzug pro Monat. Bei 5 Jahren Frühverrentung sind das bis zu 14,4 Prozent weniger Rente.
- Länger arbeiten: Arbeitest Du über die Regelaltersgrenze hinaus, erhöht sich Deine Rente um 0,5 Prozent pro Monat (bis zu 6 Prozent im Jahr).
- Auszahlung vor 62: Planst Du den Rentenbeginn vor dem 62. Lebensjahr, entfällt der steuerliche Vorteil des Halbeinkünfteverfahrens. Du müsstest dann den vollen Kapitalertrag versteuern statt nur die Hälfte. Der Rechner warnt Dich rechtzeitig.
Bundesgebiet (West / Ost)
Wo hast Du gearbeitet und Deine Rentenpunkte gesammelt? Das entscheidet über den Rentenwert. Der aktuelle Rentenwert (2025) beträgt einheitlich 39,32 Euro pro Entgeltpunkt. Hast Du in beiden Gebieten gearbeitet, berechnest Du die Punkte am besten getrennt.
Kirchensteuer
Falls Du Kirchenmitglied bist, fällt Kirchensteuer auf Kapitalerträge an: 8 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg, 9 Prozent in allen anderen Bundesländern. Der Rechner berücksichtigt das transparent in der Netto-Berechnung. Wer keiner Kirche angehört, wählt "Keine (0 %)".
Einkommen (Brutto oder Netto)
Dein Einkommen ist die Grundlage für die Berechnung Deiner Rentenpunkte und damit Deiner gesetzlichen Rente. Du kannst wahlweise Brutto oder Netto eingeben, der Rechner rechnet automatisch um. Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und Boni fließen ebenfalls in die Berechnung ein, weil sie Deine Rentenpunkte erhöhen.
Zusatzbeitrag Krankenkasse und Kinder
Im Experten-Modus kannst Du den Krankenkassen-Zusatzbeitrag anpassen (Standardwert: 2,9 Prozent). Auch als Rentner zahlst Du Krankenkassenbeiträge auf Deine Rente. Eltern zahlen weniger Pflegeversicherung (3,6 statt 4,2 Prozent). Jeder gesparte Euro erhöht Deine Netto-Rente.
Einstellungen für Inflation und Gehalt
Wir rechnen standardmäßig mit realistischen Preissteigerungen. Du kannst das deaktivieren, aber wir empfehlen den ungeschönten Blick auf die Realität. Denn Inflation ist der stille Feind jeder Altersvorsorge.
- Jährliche Gehaltssteigerung: Wie viel Dein Gehalt pro Jahr steigt (Standard: 2 Prozent). Gehaltserhöhungen erhöhen Deine zukünftigen Rentenpunkte.
- Inflationsrate: Der Standardwert von 1,84 Prozent entspricht dem langjährigen Durchschnitt in Deutschland. Eine Rente von 1.500 Euro hat in 30 Jahren bei dieser Inflationsrate nur noch rund 860 Euro Kaufkraft.
- Rentenanpassung: Die jährliche Rentenerhöhung orientiert sich an der Lohnentwicklung (historischer Schnitt ca. 1,1 Prozent). Fällt diese niedriger aus als die Inflation, sinkt Deine reale Kaufkraft im Alter weiter.
Bestehende Vorsorge berücksichtigen
Hast Du bereits Verträge abgeschlossen? Trage die erwarteten Beträge ein. Sie werden direkt von Deiner Rentenlücke abgezogen, damit Du Deine tatsächliche Versorgungslücke siehst.
- Betriebsrente (bAV): Die Rente über Deinen Arbeitgeber. Trage die erwartete monatliche Auszahlung aus Deiner Standmitteilung ein.
- Private Rentenversicherung: Trage die erwartete monatliche Rente Deines bestehenden Vertrags ein.
- Riester / Rürup: Staatlich geförderte Altersvorsorge. Auch hier zählt die erwartete monatliche Auszahlung.
Deine Rentensituation: Das Ergebnis auf einen Blick
Deine monatliche Rentenlücke
Das ist die Differenz zwischen Deiner Wunschrente und dem, was Du tatsächlich bekommst: gesetzliche Rente plus bestehende private Vorsorge. Ist die Zahl rot, fehlt Dir dieser Betrag jeden Monat im Ruhestand. Genau diese Zahl beantwortet die Frage: Wie viel Rente bekomme ich, und reicht das?
Benötigtes Gesamtkapital
Dieser Betrag zeigt Dir, wie viel Vermögen Du insgesamt aufbauen musst, um Deine Rentenlücke über den gesamten Ruhestand (kalkuliert bis zum 85. Lebensjahr bei 3 Prozent Entnahme-Verzinsung) zu schließen.
Das Balkendiagramm auf einen Blick
- Dunkel Petrol: Deine erwartete gesetzliche Rente.
- Hell Petrol: Deine bereits bestehende private Vorsorge.
- Rot gestreift: Die Rentenlücke. Das ist der Betrag, der Dir jeden Monat fehlt.
- Ziellinie: Deine gewünschte Nettorente im Alter.
Rentenlücke schließen: So funktioniert der Sparraten-Regler
Hier übernimmst Du die Kontrolle. Mit dem Sparraten-Regler bestimmst Du, wie viel Du monatlich zur Seite legen möchtest. Der Rechner zeigt in Echtzeit, wie Deine Lücke schrumpft. Das Ziel: die rote Fläche im Diagramm auf null bringen.
Die täglichen Kosten machen die Zahlen greifbar: Eine Sparrate von 100 Euro im Monat bedeutet umgerechnet nur 3,33 Euro pro Tag. Vorsorge muss nicht unbezahlbar sein.
Der Rentenpunkte-Rechner: Entgeltpunkte berechnen ohne Bescheid
Wenn Du Deine Rentenpunkte (Entgeltpunkte) noch nicht kennst, berechnet sie der integrierte Rentenpunkte-Rechner anhand folgender Faktoren:
- Rentenpflichtige Arbeitsjahre und durchschnittliches Jahresbruttoeinkommen: Wer genau das Durchschnittsentgelt aller Versicherten verdient, erhält pro Jahr einen Entgeltpunkt. Verdienst Du mehr, bekommst Du entsprechend mehr Punkte.
- Zivil- und Wehrdienst sowie Berufsausbildung: Werden als Beitragszeiten anerkannt.
- Kindererziehung: Bringt Rentenpunkte, ohne dass Du eingezahlt hast. Pro Kind gibt es 2,5 bis 3 Entgeltpunkte, abhängig vom Geburtsjahr des Kindes.
- Arbeitslosengeld I: Wird anteilig berechnet (aus 80 Prozent Deines letzten Bruttogehalts).
Gut zu wissen: Wer seine gesetzliche Rente verstehen will, muss seine Entgeltpunkte kennen. Die Formel ist einfach: Entgeltpunkte mal aktueller Rentenwert (39,32 Euro seit Juli 2025) ergibt die monatliche Bruttorente.
Nettopolice vs. Provisionstarif: Was Kosten mit Deiner Rente machen
Wenn Du eine Sparrate eingestellt hast, zeigt der Rechner einen Vergleich zwischen zwei grundlegend verschiedenen Systemen für Deine private Altersvorsorge:
🔴 Der klassische Provisionstarif (Bruttopolice)
Der Standardweg über Banken und Versicherungsvermittler:
- In den Beiträgen stecken hohe Vermittlungsprovisionen, typischerweise 2,5 Prozent der gesamten Beitragssumme.
- Dazu kommen laufende Effektivkosten von ca. 1,2 Prozent pro Jahr plus Kosten für die Fondsanlage.
- Ergebnis: Im Durchschnitt fließen ca. 1,9 Prozent Deines Vermögens jährlich in reine Kosten ab. Bei einer Marktrendite von 7 Prozent bleiben Dir effektiv nur rund 5,1 Prozent.
🟢 Die Nettopolice (Honorartarif)
Die provisionsfreie Alternative:
- Eine Nettopolice kommt komplett ohne eingepreiste Provisionen aus. Du zahlst einen einmaligen Einrichtungsbeitrag (499 Euro). Danach fließt nichts mehr an einen Vermittler.
- Die laufenden Effektivkosten liegen bei nur ca. 0,35 Prozent pro Jahr plus niedrige ETF-Kosten.
- Ergebnis: Die jährlichen Kosten betragen insgesamt nur etwa 0,55 Prozent. Bei 7 Prozent Marktrendite bleiben Dir effektiv 6,45 Prozent.
Wenn Du tiefer in den Vergleich einsteigen willst: Der Nettopolice-Rechner vergleicht zusätzlich ETF-Depot und Robo-Advisor als dritte und vierte Option und zeigt Dir das Endkapital aller vier Produkttypen nebeneinander.
Was bedeutet das konkret für Dein Vermögen?
Die Kostendifferenz von rund 1,35 Prozentpunkten pro Jahr klingt klein. Aber über 30 Jahre macht der Zinseszinseffekt daraus zehntausende Euro. Bei 300 Euro monatlicher Sparrate und 7 Prozent Marktrendite wächst das Endkapital in der Nettopolice auf rund 30.000 bis 50.000 Euro mehr als im Provisionstarif. Das ist Geld, das in Deinem Vermögen arbeitet, statt im Vertrieb zu verschwinden.
Wer seine gesamte Altersvorsorge-Strategie verstehen will, findet auf unserer Themenseite die Erklärung, warum die ETF-Nettopolice das Depot und den Provisionstarif langfristig schlägt.
Der Tarifvergleichsrechner: Dein persönlicher Vergleich
- Laufzeit und Sparrate: Werden automatisch aus Deinen Voreinstellungen übernommen.
- Jährliche Dynamik: Eine prozentuale Erhöhung Deiner Sparrate, um die Inflation auszugleichen. Empfehlung: 3 Prozent.
- Renditeannahme p.a.: 7 Prozent ist der Standardwert (historischer Durchschnitt MSCI World nach Inflation). Du kannst den Wert jederzeit an Deine eigene Erwartung anpassen.
- Steuern und Auszahlung (12/62-Regel): Wer mindestens 12 Jahre einzahlt und das Kapital ab Alter 62 abruft, muss nur die Hälfte der Erträge mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern (Halbeinkünfteverfahren). Ein erheblicher Vorteil gegenüber einem normalen ETF-Depot, bei dem 100 Prozent der Erträge der Abgeltungssteuer unterliegen.
Das Duell-Diagramm
Zwei Balken zeigen das Endkapital nach Steuern: Nettopolice (grün) gegen Provisionstarif (rot). Die goldene Ziellinie markiert das Kapital, das Du für Deine Wunschrente benötigst. Der finanzielle Vorteil gegenüber dem teuren Provisionstarif wird Dir auf den Euro genau angezeigt.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie genau ist der Rentenlückenrechner?
Der Rechner arbeitet mit den aktuellen und offiziellen Werten der Deutschen Rentenversicherung (aktueller Rentenwert: 39,32 Euro, Beitragsbemessungsgrenze 2026: 96.600 Euro/Jahr) und nutzt realistische Durchschnittswerte für Inflation (1,84 Prozent) und Gehaltsentwicklung (2 Prozent). Er liefert eine fundierte mathematische Schätzung Deiner Versorgungslücke. Der genaueste Modus ist die Berechnung mit Deinem offiziellen Rentenbescheid. Verbindlich ist ausschließlich der offizielle Bescheid der Deutschen Rentenversicherung.
Kann ich meine Rentenlücke kostenlos berechnen?
Ja, dieser Rentenlückenrechner ist komplett kostenlos, anonym und erfordert keine Anmeldung. Alle Berechnungen finden direkt in Deinem Browser statt. Es werden keine Daten an einen Server übertragen, gespeichert oder an Dritte weitergegeben.
Was ist der Unterschied zwischen Provisionstarif und Nettopolice?
Beim klassischen Provisionstarif (auch Bruttopolice genannt) zahlst Du eine hohe, in den Beiträgen versteckte Provision an den Vermittler, was die laufenden Kosten in die Höhe treibt. Bei der Nettopolice (Honorartarif) gibt es keine Abschlussprovision. Du zahlst ein transparentes, einmaliges Einrichtungshonorar. Danach fließt Dein Geld direkt in die Anlage, statt im Vertrieb zu versickern.
Warum wird eine Rendite von 7 Prozent angenommen?
Der Wert von 7 Prozent pro Jahr entspricht der historischen durchschnittlichen Rendite des weltweiten Aktienmarktes (MSCI World) nach Inflation. Für eine ETF-basierte Altersvorsorge ist das ein realistischer Langfrist-Wert. Du kannst die Renditeannahme im Tarifrechner jederzeit nach oben oder unten anpassen.
Was bringt die 12/62-Regel bei privaten Policen?
Das ist der wichtigste steuerliche Hebel für Deine private Altersvorsorge: Wenn Deine Rentenversicherung mindestens 12 Jahre läuft und Du das Kapital frühestens mit 62 auszahlen lässt, musst Du nur die Hälfte der Erträge mit Deinem persönlichen Steuersatz versteuern (Halbeinkünfteverfahren). Bei einem normalen ETF-Depot zahlst Du dagegen auf 100 Prozent der Erträge Abgeltungssteuer (26,375 Prozent inklusive Solidaritätszuschlag). Dieser Steuervorteil ist einer der Hauptgründe, warum die Nettopolice das reine Depot langfristig schlagen kann.
Wie hängen Rentenlücke und Erwerbsminderung zusammen?
Deine Rentenlücke zeigt, was Dir im regulären Ruhestand ab 67 fehlt. Aber was passiert, wenn Du vorher nicht mehr arbeiten kannst? Bei einer Erwerbsminderung fällt die Rente noch deutlich niedriger aus. Rund 43 Prozent aller Anträge auf Erwerbsminderungsrente werden zudem abgelehnt. Mit dem Erwerbsminderungsrechner kannst Du berechnen, wie viel Dir bei voller oder teilweiser Erwerbsminderung bleiben würde. Wer seine Versorgungslücke vollständig verstehen will, sollte beide Szenarien kennen: die reguläre Rentenlücke und die Lücke bei Erwerbsminderung. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schließt genau diese zweite Lücke.
Was passiert, wenn die gesetzliche Rente nicht reicht?
Ohne private Vorsorge droht im Alter eine erhebliche Einkommenslücke. Wer nur von der gesetzlichen Rente lebt, muss seinen Lebensstandard oft stark einschränken. Das Risiko von Altersarmut steigt besonders für Geringverdiener, Teilzeitkräfte und Menschen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien. Je früher Du Deine Rentenlücke kennst, desto günstiger kannst Du gegensteuern, denn der Zinseszinseffekt belohnt jeden Monat Vorsprung.
Du möchtest erst die ganze Strategie hinter der Nettopolice verstehen, bevor Du Dich entscheidest? Hier erklären wir Dir Schritt für Schritt, warum die Nettopolice die beste Altersvorsorge für Dich ist.