Aktualisiert: 16. Juni 2026
vivida bkk Zusatzbeitrag 2026 im Detail
Du suchst eine klare Antwort:
Wie hoch ist der vivida bkk Zusatzbeitrag 2026, und was bedeutet er für Dein Gehalt? Auf
dieser Seite bekommst Du den genauen Wert, eine Kostentabelle nach Gehaltsstufen, die ehrliche Einordnung
gegen den GKV-Schnitt und die Antwort auf die wichtigste Folgefrage: Lohnt sich ein Wechsel? Wenn Du danach
den vollständigen Überblick mit allen Leistungen sehen willst, führt der Weg ins vivida bkk im Gesamt-Profil.
Springe direkt zu dem Abschnitt, der Dich am meisten interessiert:
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Der vivida bkk Zusatzbeitrag beträgt 2026 genau 3,79 Prozent. Das
ist der kassenindividuelle Zusatzbeitragssatz der vivida bkk, einer bundesweit geöffneten
Betriebskrankenkasse mit Sitz in Villingen-Schwenningen. Der Wert gilt nach der Satzung der vivida bkk
(Paragraph 9) und ist auf vividabkk.de bestätigt.
Damit liegt die vivida bkk über dem GKV-Schnitt, und zwar im oberen
Drittel. Gegenüber dem amtlichen Durchschnittssatz von 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph
242a SGB V) sind das genau 0,89 Prozentpunkte mehr. Ich sage Dir das direkt, ohne Schönrechnen: 3,79 Prozent
sind kein niedriger Beitrag. Was das in Euro bedeutet, zeigt die Kostentabelle
weiter unten.
Den vollständigen Überblick mit Leistungen, Aktiv-Bonus und Entscheidungsmatrix
findest Du im vivida bkk im Gesamt-Profil. Wie sich der
vivida-Beitrag in den Markt aller Kassen einordnet, zeigt der Überblick zum Zusatzbeitrag aller Kassen im Vergleich. Diese Seite konzentriert
sich ganz auf den Zusatzbeitrag und was er für Dich bedeutet.
Ein Beitragssatz in Prozent sagt Dir wenig, solange Du nicht weißt, was er in Euro
bedeutet. Hier ist die Beispielrechnung nach Gehaltsstufen. Wichtig vorab: Den Beitrag trägst Du nicht
allein.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen den gesamten Krankenkassenbeitrag je zur Hälfte (Paragraph 249 Abs. 1 SGB V), seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt das auch für den Zusatzbeitrag.
Dein Arbeitnehmer-Anteil entspricht also der Hälfte des Gesamtbeitrags:
Brutto-Monatsgehalt mal 18,39 Prozent, geteilt durch zwei (also 9,195 Prozent). Gerechnet
wird bis zur Beitragsbemessungsgrenze (BBG) von 5.812,50 Euro pro Monat. Verdienst Du mehr,
wird auf das übersteigende Einkommen kein weiterer Krankenkassenbeitrag fällig.
Den GKV-Vergleichsrechner nutzen, um Deinen
persönlichen Beitrag inklusive Pflegeversicherung mit anderen Kassen zu vergleichen.
Ehrlich gesagt: 3,79 Prozent sind kein niedriger Wert. Die vivida bkk liegt damit
0,89 Prozentpunkte über dem amtlichen GKV-Durchschnitt von 2,9 Prozent (Referenzwert laut
BMG nach Paragraph 242a SGB V) und damit im oberen Drittel des Marktes. Diese Seite schönt nichts: Wer nur
auf den Beitragssatz schaut, findet günstigere Kassen.
Den Zusatzbeitrag legt nicht der Vorstand allein fest. Nach
Paragraph 242 Abs. 1 SGB V bestimmt der Verwaltungsrat der Krankenkasse
den kassenindividuellen Zusatzbeitragssatz, und zwar im Rahmen der jährlichen Haushaltsplanung. Der
Verwaltungsrat ist das Selbstverwaltungsorgan der Kasse, in dem Versicherte und Arbeitgeber vertreten sind.
Ein höherer Zusatzbeitrag spiegelt die Finanzierungslage der Kasse, nicht automatisch schlechtes
Wirtschaften.
Der reine Mehraufwand ist also überschaubar: je nach Gehalt zwischen rund 107 und
310 Euro pro Jahr (Arbeitnehmer-Anteil). Das ist Dein Geld, und die berechtigte Frage bleibt: Bekommst Du
für diesen Mehraufwand einen Gegenwert? Genau das schauen wir uns in der Wechsel-Kalkulation an.
Das ist die wichtigste Folgefrage. Die ehrliche Antwort beginnt mit dem Mehraufwand
in Euro: im BBG-Bereich rund 310 Euro pro Jahr gegenüber einer Kasse, die genau auf dem GKV-Schnitt liegt
(Arbeitnehmer-Anteil). Bei mittlerem Gehalt sind es eher 107 bis 267 Euro. Trotzdem ist es Dein Geld, und
die Frage bleibt berechtigt: Bekommst Du dafür einen Gegenwert?
Hier lohnt der Blick auf die Leistungsseite. Die vivida bkk bietet Programme, mit
denen sich ein Teil des Mehraufwands zurückholen lässt, wenn Du sie tatsächlich nutzt. Der
Aktiv-Bonus zahlt in der Direktzahlungs-Variante bis zu 100 Euro pro Jahr (Satzung
Paragraph 14, Option a), Gesundheitskurse werden mit bis zu 300 Euro pro Jahr bezuschusst
(Satzung Paragraph 12a, zwei Kurse) und für Osteopathie gibt es bis zu 160 Euro pro Jahr
(Satzung Paragraph 12 V 2, vier Sitzungen). Diese Beträge sind Höchstwerte und an Voraussetzungen geknüpft.
Wenn Du regelmäßig Sport treibst oder Gesundheitskurse besuchst, kannst Du den
höheren Beitrag also spürbar teilrefinanzieren. Wie der Mehrbeitrag über den
Aktiv-Bonus teilrefinanziert werden kann und wie
Sportvereinsmitglieder den höheren Beitrag über Gesundheitskurse ausgleichen können, zeige ich Dir
auf den verlinkten Seiten. Ob sich das für Dich summiert, hängt von Deiner tatsächlichen Teilnahme ab.
Hier muss ich ehrlich abgrenzen, weil im Netz viel Halbwissen kursiert.
Ein beitragsbedingtes Sonderkündigungsrecht besteht bei der vivida bkk aktuell nicht. Der
Grund: Die vivida bkk hält ihren Zusatzbeitrag seit dem 1. Januar 2025 stabil bei 3,79 Prozent, auch 2026
unverändert. Ein Sonderkündigungsrecht entsteht aber nur, wenn eine Kasse ihren Beitrag erhöht.
Wie das Sonderkündigungsrecht funktioniert, solltest Du trotzdem kennen, für den
Fall, dass die vivida bkk irgendwann erhöht. Nach Paragraph 175 Abs. 4 Satz 6 SGB V kannst
Du Deine Krankenkasse bei einer Erhöhung des Zusatzbeitrags kündigen, und zwar
bis zum Ablauf des Monats, für den der erhöhte Zusatzbeitragssatz erstmals gilt. Die
normale Bindungsfrist von 12 Monaten spielt dann keine Rolle. Die Kasse ist verpflichtet, Dich rechtzeitig
auf die Erhöhung und auf dieses Sonderkündigungsrecht hinzuweisen.
Den Wechsel selbst musst Du übrigens nicht bei der alten Kasse abmelden: Die neue
Kasse übernimmt das für Dich. Wie die Kündigungsfristen über alle Kassen hinweg funktionieren, erklärt der
Überblick zum Zusatzbeitrag aller Kassen im Vergleich.
Wie viel des vivida-Beitrags Du tatsächlich selbst trägst, hängt davon ab, ob Du
angestellt oder selbstständig bist. Der Unterschied ist groß, deshalb hier beide Fälle klar getrennt.
Als Arbeitnehmer trägst Du den Krankenkassenbeitrag nicht allein. Nach
Paragraph 249 Abs. 1 SGB V teilen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber den gesamten Beitrag
je zur Hälfte. Seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt das ausdrücklich auch
für den Zusatzbeitrag. Vom vivida-Gesamtbeitrag von 18,39 Prozent trägst Du also 9,195 Prozent, die andere
Hälfte zahlt Dein Arbeitgeber.
Bist Du hauptberuflich selbstständig und freiwillig in der vivida bkk versichert,
gibt es keinen Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt.
Du trägst den vollen Beitragssatz von 18,39 Prozent allein, also auch den vollen
Zusatzbeitrag von 3,79 Prozent. Berechnet wird der Beitrag nach den allgemeinen Beitragsgrundsätzen für
freiwillig Versicherte (Paragraph 240 SGB V) auf Basis Deiner gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit,
mindestens jedoch auf eine gesetzliche Mindesteinnahmegrenze.
Wer keinen Anspruch auf Krankengeld hat, etwa bestimmte Selbstständige, zahlt den
ermäßigten Beitragssatz: 14,0 Prozent nach Paragraph 243 SGB V plus 3,79 Prozent Zusatzbeitrag, also
17,79 Prozent. Das ist kein vivida-Vorteil, sondern gilt bei jeder Kasse. Für
Selbstständige fällt ein höherer Zusatzbeitrag doppelt ins Gewicht, weil sie ihn ohne Arbeitgeber-Zuschuss
tragen. Wenn Du selbstständig bist, lohnt der Beitragsvergleich daher umso mehr.
Viele suchen nach dem vivida-Zusatzbeitrag für einzelne Vorjahre. Ehrlich gesagt:
Für die genaue Beitragshistorie der vivida bkk vor 2025 lagen uns zum Redaktionsstand keine
primärquellen-verifizierten Werte vor, deshalb nennen wir hier keine Jahreszahlen, die wir nicht belegen
können.
Was sich klar sagen lässt: Der vivida bkk Zusatzbeitrag liegt
seit dem 1. Januar 2025 stabil bei 3,79 Prozent und ist auch 2026 unverändert (Stand:
vividabkk.de). Das ist eine gute Nachricht für die Planbarkeit, denn solange die vivida bkk nicht erhöht,
besteht kein beitragsbedingtes Sonderkündigungsrecht und Du kannst mit einem festen Beitrag rechnen. Der
amtliche GKV-Durchschnitt liegt 2026 bei 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V), der
vivida-Wert liegt klar darüber.
Für die verlässliche Beitragshistorie einzelner Jahre empfiehlt sich eine direkte
Anfrage bei der vivida bkk oder ein Blick in die Kassenstatistiken des GKV-Spitzenverbandes. Wie sich der
vivida-Beitrag gegen andere Kassen einordnet, zeigt der nächste Abschnitt.
Wenn Dir der Beitragssatz wichtig ist, lohnt der Blick auf andere Kassen. Hier ist
der ehrliche Zahlenvergleich. Wichtig: Ein niedrigerer Zusatzbeitrag allein macht keine Kasse zur besseren
Wahl. Welche Kasse zu Dir passt, hängt von Deinen Leistungspräferenzen ab, nicht nur vom Beitrag. Die vivida
bkk liegt mit 3,79 Prozent über allen drei Alternativen in dieser Tabelle.
BKK firmus, hkk und HEK liegen alle unter dem vivida-Beitrag. Ob sich ein Wechsel
rechnet, klärst Du am besten im direkten Leistungsvergleich, nicht nur am Beitragssatz. Den vollständigen
Marktvergleich aller Kassen findest Du im Überblick zum Zusatzbeitrag
aller Kassen im Vergleich, Deinen persönlichen Beitrag berechnet der GKV-Vergleichsrechner.
Wie hoch ist der vivida bkk Zusatzbeitrag 2026?
Der vivida bkk Zusatzbeitrag beträgt 2026 genau 3,79 Prozent (Satzung der vivida
bkk, Paragraph 9). Zusammen mit dem allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent nach Paragraph 241 SGB
V ergibt das einen Gesamtbeitrag zur Krankenversicherung von 18,39 Prozent. Dazu kommt noch der
Pflegeversicherungsbeitrag, der separat berechnet wird.
Wie viel zahle ich als Arbeitnehmer bei der vivida bkk pro Monat?
Dein Arbeitnehmer-Anteil am Krankenkassenbeitrag liegt bei 9,195 Prozent des Bruttogehalts (die
Hälfte von 18,39 Prozent, paritätische Tragung nach Paragraph 249 Abs. 1 SGB V). Bei 3.000 Euro
Brutto sind das 275,85 Euro pro Monat, bei 4.000 Euro 367,80 Euro. Gerechnet wird bis zur
Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 Euro pro Monat. Die genauen Werte nach Gehaltsstufe stehen in
der Kostentabelle weiter oben. Das ist eine Beispielrechnung ohne
Pflegeversicherung.
Ist der vivida bkk Beitrag höher als der GKV-Durchschnitt?
Ja. Der vivida bkk Zusatzbeitrag von 3,79 Prozent liegt über dem GKV-Schnitt. Gegenüber dem amtlichen
Durchschnittssatz von 2,9 Prozent (Referenzwert laut BMG nach Paragraph 242a SGB V) beträgt der
Abstand 0,89 Prozentpunkte. Damit liegt die vivida bkk im oberen Drittel des Marktes. Wer nur auf
den Beitragssatz schaut, findet günstigere Kassen. Ob ein Wechsel sinnvoll ist, hängt aber auch von
den Leistungen ab.
Habe ich ein Sonderkündigungsrecht bei der vivida bkk?
Aktuell nicht. Ein beitragsbedingtes Sonderkündigungsrecht entsteht nur, wenn eine Kasse ihren
Zusatzbeitrag erhöht (Paragraph 175 Abs. 4 Satz 6 SGB V). Die vivida bkk hält ihren Satz aber seit
dem 1. Januar 2025 stabil bei 3,79 Prozent, auch 2026 unverändert. Daher gilt derzeit die reguläre
Mindestbindung von 12 Monaten mit Kündigung zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats. Das
Sonderkündigungsrecht greift erst, wenn die vivida bkk tatsächlich erhöht.
Wie wird der Beitrag zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt?
Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich den gesamten Krankenkassenbeitrag inklusive Zusatzbeitrag je
zur Hälfte (Paragraph 249 Abs. 1 SGB V). Seit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz 2019 gilt die
paritätische Tragung ausdrücklich auch für den Zusatzbeitrag. Vom vivida-Gesamtbeitrag von 18,39
Prozent trägst Du als Angestellter also 9,195 Prozent. Selbstständige und freiwillig Versicherte
tragen den vollen Satz allein, ohne Arbeitgeber-Anteil.
Was zahlen Selbstständige bei der vivida bkk?
Hauptberuflich Selbstständige und freiwillig Versicherte tragen den vollen vivida-Beitragssatz von
18,39 Prozent allein, also auch den vollen Zusatzbeitrag von 3,79 Prozent. Es gibt keinen
Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt. Berechnet wird der Beitrag nach Paragraph 240 SGB V auf Basis
der gesamten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, mindestens auf eine gesetzliche
Mindesteinnahmegrenze. Wer keinen Krankengeld-Anspruch hat, zahlt den ermäßigten Satz von 17,79
Prozent (14,0 Prozent nach Paragraph 243 SGB V plus 3,79 Prozent Zusatzbeitrag).
Lohnt sich ein Wechsel wegen des höheren vivida-Beitrags?
Der Mehraufwand gegenüber einer Kasse auf dem GKV-Schnitt liegt je nach Gehalt zwischen rund 107 Euro
pro Jahr (bei 2.000 Euro Brutto) und rund 310 Euro pro Jahr im BBG-Bereich (Arbeitnehmer-Anteil). Ob
sich ein Wechsel lohnt, hängt von Deinen Leistungspräferenzen ab. Die vivida bkk bietet Programme
wie den Aktiv-Bonus mit bis zu 100 Euro pro Jahr und Gesundheitskurse mit bis zu 300 Euro pro Jahr, mit denen sich ein
Teil des Mehraufwands zurückholen lässt, wenn Du sie nutzt. Eine Beitragsersparnis lässt sich nicht
garantieren, da jede Kasse ihren Zusatzbeitrag jährlich neu festlegt.