Was bleibt nach Krankenversicherung und Pflegeversicherung wirklich übrig? Durchschnittswerte 2024, volle und teilweise EM, Männer und Frauen im Vergleich.
Enrico Fischer, Versicherungsmakler (IHK) · April 2026
Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente betrug bei Neuzugängen 2024 rund 1.041 Euro im Monat (nach Abzug von Kranken- und Pflegeversicherung). Die volle EM-Rente lag im Schnitt bei rund 1.099 Euro, die teilweise EM-Rente bei rund 611 Euro. Männer erhielten durchschnittlich 1.078 Euro, Frauen 1.010 Euro. Bei den Bestandsrenten (alle laufenden EM-Renten) liegt der Schnitt mit 1.027 Euro nur knapp darunter, nachdem der Bestandsverbesserungszuschlag seit Mitte 2024 die Lücke deutlich reduziert hat.
Du fragst Dich, wie hoch die Erwerbsminderungsrente in Deinem Fall ausfallen würde und was das in der Realität bedeutet. Die offizielle DRV-Statistik liefert die Zahl: 1.041 Euro im Schnitt netto, bei Neuzugängen 2024.
Davon Miete oder Pflegekosten, Strom, Lebensmittel und alle übrigen monatlichen Ausgaben. Für die meisten Menschen reicht das nicht, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Das Bestandsmittel von 1.027 Euro liegt sogar 354 Euro unter der Armutsrisikogrenze (1.381 Euro für eine alleinstehende Person, Bundesschnitt 2024).
Diese Seite zeigt Dir die Zahlen für 2026, aufgeschlüsselt nach voller und teilweiser EM, nach Männern und Frauen, nach Bestand und Neuzugang. Plus den Vergleich zur Altersrente und die Entwicklung der letzten zehn Jahre.
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In Deutschland beziehen rund 1,8 Millionen Menschen eine Erwerbsminderungsrente. 2024 kamen 171.732 Neuzugänge dazu, davon 92.769 Frauen und 78.963 Männer. Die durchschnittliche Höhe der EM-Rente unterscheidet sich deutlich, je nachdem ob man Bestand oder Neuzugang betrachtet.
| Gruppe | Zahlbetrag/Monat | Bemerkung |
|---|---|---|
| Neuzugang gesamt 2024 | 1.041 Euro | nach Abzug KV+PV |
| Bestand gesamt 2024 | 1.027 Euro | alle laufenden EM-Renten |
| Neuzugang volle EM | 1.099 Euro | unter 3 Stunden täglich arbeitsfähig |
| Neuzugang teilweise EM | 611 Euro | 3 bis unter 6 Stunden täglich |
Quelle: DRV-Jahresbericht 2024 (Primärquelle für Gesamt- und Geschlechterdaten), Versicherungsbote (Sekundärquelle für teilweise EM und Bestandsdaten, basierend auf DRV-Daten).
Auffällig: Bestand und Neuzugang liegen mit nur 14 Euro Differenz ungewöhnlich nah beieinander. Normalerweise sind Bestandsrenten deutlich niedriger als Zugangsrenten, weil sie auf älteren Bescheiden mit härteren Abschlägen beruhen. Die geringe Lücke ist ein Effekt des Bestandsverbesserungszuschlags nach §307i SGB VI, der seit Juli 2024 für ältere EM-Renten greift und Beträge bis zu 7,5 Prozent zusätzlich gewährt.
Bei der EM-Rente unterscheidet die Deutsche Rentenversicherung zwei Stufen, abhängig vom Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (§43 SGB VI). Diese Stufen entscheiden über die Höhe der Rente.
Wer weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann, erhält die volle EM-Rente. Sie wird nach der vollen Rentenformel berechnet (Entgeltpunkte × Zugangsfaktor × Rentenwert × 1,0). 2024 lag der Durchschnitt bei 1.099 Euro netto im Monat.
Wer 3 bis unter 6 Stunden täglich arbeiten kann, bekommt die teilweise EM-Rente. Der Rentenartfaktor halbiert die Rente. 2024 lag der Durchschnitt bei 611 Euro netto im Monat.
Die teilweise EM-Rente ist konzeptionell so gedacht, dass die andere Hälfte des Lebensunterhalts durch Arbeit verdient wird. Die Realität sieht oft anders aus: Geeignete Teilzeitstellen für Menschen mit Gesundheitseinschränkungen sind schwer zu finden. Wer keine Arbeit findet, kann die teilweise EM-Rente bei der Agentur für Arbeit als Arbeitsmarktrente aufstocken lassen, die dann faktisch wie eine volle EM-Rente gezahlt wird (§240 Abs. 2 SGB VI).
Mathematisch sollten 611 Euro genau die Hälfte von 1.222 Euro sein. Tatsächlich liegt das Verhältnis bei 56 Prozent. Die Erklärung: Versicherungsverläufe von Menschen mit teilweiser EM und voller EM unterscheiden sich. Wer voll erwerbsgemindert ist, war oft schon länger eingeschränkt arbeitsfähig und hat dadurch in den letzten Jahren weniger eingezahlt. Das senkt die volle EM überproportional.
Anteilsmäßig ist die teilweise EM die Ausnahme: Rund 88 Prozent aller Neuzugänge 2024 entfielen auf die volle EM, nur etwa 12 Prozent auf die teilweise. Die meisten EM-Bescheide bedeuten also komplette Erwerbsunfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.
Bei den Neuzugängen 2024 erhielten Männer im Schnitt 1.078 Euro, Frauen 1.010 Euro. Das sind 68 Euro pro Monat oder 6,7 Prozent Differenz. Die Ursachen sind die gleichen wie bei der Altersrente, nicht spezifisch für die EM-Rente.
| Gruppe | Männer | Frauen | Differenz |
|---|---|---|---|
| Neuzugang 2024 (Anzahl) | 78.963 | 92.769 | +13.806 mehr Frauen |
| Zahlbetrag Neuzugang 2024 | 1.078 Euro | 1.010 Euro | +68 Euro für Männer |
| Zahlbetrag Bestand volle EM 2024 | 1.032 Euro | 1.055 Euro | +23 Euro für Frauen |
Quelle: DRV-Jahresbericht 2024 (Neuzugang), Versicherungsbote auf Basis DRV-Daten 2024 (Bestand).
Auffällig ist eine Besonderheit, die selten thematisiert wird: Im Bestand der vollen EM-Renten erhalten Frauen im Schnitt mehr als Männer. Die Erklärung dafür liegt in der Geschichte der Rentenabschläge. Die alten EM-Renten von Männern wurden über lange Zeiträume mit den vollen 10,8 Prozent Abschlag berechnet, dazu kamen kürzere Zurechnungszeiten vor den Reformen 2014 und 2018. Diese Bestandsrenten ziehen den Männerschnitt nach unten. Frauen, die später erwerbsgemindert wurden, profitieren von den verbesserten Reform-Werten.
Bei den Neuzugängen drehen sich die Verhältnisse wieder um. Männer erhalten dort im Schnitt mehr, aus drei Gründen:
Dazu kommt: Frauen sind häufiger in Berufen tätig, die strukturell niedriger entlohnt werden (Pflege, Erziehung, Verkauf, Reinigung). Die Höhe der EM-Rente ist letztlich ein Spiegel des gesamten Erwerbslebens.
Die durchschnittliche EM-Rente ist in den letzten zehn Jahren um rund 70 Prozent gestiegen, von 613 Euro in 2013 auf 1.041 Euro in 2024. Hauptursachen sind drei Reformen, die jeweils die Zurechnungszeit verlängert oder einen pauschalen Zuschlag eingeführt haben.
| Jahr | Durchschnitt Zugang | Wesentliche Reform |
|---|---|---|
| 2013 | 613 Euro | Vor der ersten Reform |
| 2014 | ca. 628 Euro | Zurechnungszeit erstmals verlängert (Rentenpaket I) |
| 2020 | ca. 882 Euro | Wirkung der Reform 2018 (Zurechnungszeit weiter verlängert) |
| 2023 | 1.001 Euro | Erstmals über 1.000 Euro Schnitt |
| 2024 | 1.041 Euro | Bestandsverbesserungszuschlag ab Juli 2024 (§307i SGB VI) |
Quellen: DRV-Statistikbände, Sozialpolitik-Aktuell, BMAS Rentenversicherungsbericht 2024. Einzelne Jahre dazwischen sind in den öffentlichen Statistiken nicht vollständig auswertbar.
Die Reform 2014 verlängerte die Zurechnungszeit erstmals deutlich. Erwerbsgeminderte werden seither rentenrechtlich so behandelt, als hätten sie länger weitergearbeitet. Die Reform 2018 hat diese Verlängerung erneut ausgedehnt. Heute reicht die Zurechnungszeit bis zum Alter von 66 Jahren und 3 Monaten (Stand 2026, steigt bis 2031 auf 67 Jahre).
Der jüngste Schritt ist der Bestandsverbesserungszuschlag nach §307i SGB VI. Wer seine EM-Rente vor Januar 2019 begonnen hat, bekommt rückwirkend einen pauschalen Zuschlag von 4,5 oder 7,5 Prozent (je nach Rentenbeginn). Seit Dezember 2025 ist dieser Zuschlag in Form persönlicher Entgeltpunkte fest in die Rentenformel integriert und nimmt dauerhaft an Rentenanpassungen teil. Rund 3 Millionen Renten profitieren davon.
Trotz dieses deutlichen Anstiegs ist die EM-Rente strukturell nicht ausreichend, um den Lebensstandard zu halten. Die Reformen haben die schlimmsten Härten abgemildert, die grundlegende Versorgungslücke aber nicht geschlossen.
Eine offizielle Lohnersatzquote für die EM-Rente, also der Prozentsatz des letzten Nettoeinkommens, den die EM-Rente ersetzt, wird von der DRV nicht veröffentlicht. Die Versorgungslücke lässt sich aber über die Armutsrisikogrenze klar einordnen.
Die Armutsrisikogrenze für eine alleinstehende Person lag 2024 in Deutschland bei 1.381 Euro netto im Monat (60 Prozent des bedarfsgewichteten mittleren Nettoeinkommens, Statistisches Bundesamt). Der durchschnittliche Bestandsbetrag der EM-Rente liegt mit 1.027 Euro 354 Euro pro Monat darunter.
Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt: Rund 26 Prozent aller EM-Rentner gelten als armutsgefährdet. In der Altersgruppe unter 65 Jahren steigt der Anteil sogar auf 34 Prozent.
Konkret bedeutet das: Wer ausschließlich von der EM-Rente lebt und keine zusätzlichen Einkünfte oder Vermögen hat, fällt im Schnitt in die Armutsrisikozone. Wer dauerhaft voll erwerbsgemindert ist und weiterhin nicht über das Existenzminimum kommt, hat Anspruch auf Grundsicherung bei Erwerbsminderung nach §41 ff. SGB XII (2026: Regelbedarf für Alleinstehende 563 Euro plus Wohnkosten plus weitere Mehrbedarfe).
Die Versorgungslücke ist umso größer, je höher das vorherige Einkommen war. Wer mit 5.000 Euro netto Familienlebenshaltung gewohnt war, fällt mit der EM-Rente auf einen Bruchteil zurück. Wer mit 1.800 Euro Netto gelebt hat, spürt die Reduktion auf 1.041 Euro deutlich, hat aber zumindest noch annähernd die Hälfte.
Im direkten Vergleich der Bestandsrenten 2023 lag die durchschnittliche Altersrente bei 1.099 Euro im Monat, die EM-Rente bei 972 Euro. Die Differenz von 127 Euro ist überraschend gering, wenn man bedenkt, dass EM-Bezieher meist deutlich kürzere Beitragszeiten haben.
| Rentenart | Bestand 2023 | Zugang 2024 Männer (West) | Zugang 2024 Frauen (West) |
|---|---|---|---|
| Altersrente | 1.099 Euro | 1.355 Euro | 929 Euro |
| EM-Rente | 972 Euro | 1.078 Euro (gesamt) | 1.010 Euro (gesamt) |
| Differenz | 127 Euro | +277 Euro für Altersrente | +81 Euro EM-Rente höher |
Quellen: BMAS Rentenversicherungsbericht 2024, DRV-Rentenatlas 2024.
Der wichtigste Grund, warum die EM-Rente nicht noch deutlich niedriger ausfällt als die Altersrente, ist die Zurechnungszeit. Sie rechnet so, als hätte der EM-Bezieher bis zum Alter von 66 Jahren und 3 Monaten weitergearbeitet, mit dem bisherigen Einkommensdurchschnitt. Ohne Zurechnungszeit lägen viele EM-Renten bei einem Bruchteil dessen, was tatsächlich gezahlt wird.
Bei Frauen kann die EM-Rente sogar höher liegen als die Altersrente, wie die Tabelle zeigt. Das hat zwei Gründe: Die Zurechnungszeit greift bei früh erwerbsgeminderten Frauen besonders stark. Und die Altersrente von Frauen leidet überproportional unter Teilzeit und Erwerbspausen, was bei der EM-Rente durch die Zurechnungszeit teilweise abgefedert wird.
Wichtig: Wenn die EM-Rente in eine Altersrente umgewandelt wird, gilt der Besitzschutz nach §88 SGB VI. Die Altersrente darf 24 Monate lang nicht niedriger sein als die zuvor bezogene EM-Rente. Erst danach gelten die regulären Berechnungsregeln, die in der Regel zu einer leicht niedrigeren Altersrente führen.
Diese Durchschnittswerte sind Mittel über alle Beziehenden in Deutschland. Was zählt, ist Deine persönliche Zahl. Im Erwerbsminderungsrechner gibst Du Alter, Einkommen und Beitragsjahre ein und siehst Deine eigene EM-Rente in Brutto und Netto.
Drei Szenarien werden parallel berechnet: volle EM, teilweise EM und Ablehnung mit Übergang zu ALG I. Inklusive Versorgungslücke zum bisherigen Einkommen.
Jetzt EM-Rente berechnen →Bei den Neuzugängen 2024 lag der Durchschnitt bei rund 1.041 Euro netto im Monat (nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherungs-Anteile). Im Bestand aller laufenden EM-Renten beträgt der Schnitt 1.027 Euro. Die Werte für 2026 sind noch nicht statistisch erfasst, aber durch die Rentenanpassung im Juli 2026 (voraussichtlich +4,24 Prozent) sollten beide Werte um etwa 40 bis 45 Euro steigen.
Bei Neuzugängen 2024 lag der Durchschnitt der teilweisen EM-Rente bei rund 611 Euro netto im Monat. Mathematisch ist die teilweise EM die Hälfte der vollen EM (Rentenartfaktor 0,5 statt 1,0). Faktisch beträgt sie etwa 56 Prozent der vollen EM, weil sich die Versicherungsverläufe der beiden Gruppen unterscheiden. Wer keine geeignete Teilzeitarbeit findet, kann die teilweise EM-Rente als Arbeitsmarktrente auf eine volle EM-Rente aufgestockt bekommen (§240 Abs. 2 SGB VI).
Bei den Neuzugängen 2024 lag die EM-Rente von Frauen mit 1.010 Euro im Schnitt 68 Euro unter der von Männern (1.078 Euro). Die Ursachen sind dieselben wie bei der Altersrente: häufigere Teilzeitarbeit, Erwerbspausen durch Familienzeiten und das nach wie vor bestehende Lohngefälle zwischen den Geschlechtern. Interessant: Im Bestand der vollen EM-Renten erhalten Frauen sogar etwas mehr als Männer (1.055 Euro vs. 1.032 Euro), weil viele alte Männerrenten aus der Zeit harter Rentenabschläge den Männerschnitt nach unten ziehen.
Der Bestandsverbesserungszuschlag (§307i SGB VI) ist ein pauschaler Zuschlag auf bereits laufende EM-Renten. Wer seine EM-Rente zwischen Januar 2001 und Juni 2014 begonnen hat, bekommt einen Aufschlag von 7,5 Prozent. Wer sie zwischen Juli 2014 und Dezember 2018 begonnen hat, erhält 4,5 Prozent. Seit Dezember 2025 ist der Zuschlag fest in die Rentenformel als zusätzliche Entgeltpunkte integriert. Er wird automatisch von der DRV gewährt, ohne Antrag, und nimmt dauerhaft an Rentenanpassungen teil. Rund 3 Millionen Renten profitieren davon (EM, Folge-Altersrenten und Hinterbliebenenrenten).
Eine offizielle Lohnersatzquote für die EM-Rente wird von der DRV nicht veröffentlicht. Plausibel berechnen lässt sich die Quote mit der eigenen Renteninformation: Die EM-Rente ergibt sich aus Deinen bisherigen Entgeltpunkten plus der Zurechnungszeit, multipliziert mit Zugangsfaktor (meist 0,892 wegen 10,8 % Abschlag) und aktuellem Rentenwert. Faustregel: Wer ein durchschnittliches Einkommen von rund 51.944 Euro/Jahr hatte und zum Zeitpunkt der EM bereits 25 Beitragsjahre hatte, erhält eine EM-Rente, die etwa 40 bis 50 Prozent des letzten Nettoeinkommens ersetzt. Bei höheren Einkommen liegt die Ersatzrate meist niedriger.
Nicht automatisch höher, oft sogar leicht niedriger. Wenn die EM-Rente endet und in eine Altersrente übergeht, gilt der Besitzschutz nach §88 SGB VI: Die Altersrente darf in den ersten 24 Monaten nicht niedriger sein als die zuvor gezahlte EM-Rente. Danach werden die regulären Altersrenten-Berechnungsregeln angewendet, die in der Regel zu einem etwas niedrigeren Wert führen. Im Bundesschnitt 2023 lag die durchschnittliche Altersrente bei 1.099 Euro, die durchschnittliche EM-Rente bei 972 Euro. Die Differenz ist überraschend gering, weil die EM-Rente von der Zurechnungszeit profitiert, die in der Altersrente keine Rolle spielt.
Die Durchschnittswerte sagen Dir nicht, was Du persönlich bekommen würdest. Zwei konkrete Schritte, mit denen Du Deine eigene Zahl ermittelst:
1. Versicherungsverlauf prüfen. Fordere kostenlos eine Konten- und Versicherungsverlaufsklärung bei der DRV an. So siehst Du, ob alle Beitragszeiten korrekt erfasst sind. Fehlende Zeiten sind ein häufiger Grund dafür, dass die EM-Rente am Ende niedriger ausfällt als erwartet.
2. EM-Rente berechnen. Auf der EM-Rechner-Seite gibst Du Deine eigenen Werte ein und siehst Deine persönliche EM-Rente in Brutto und Netto. Inklusive der Versorgungslücke zu Deinem jetzigen Einkommen.
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist für viele erst dann ein Thema, wenn sie selbst oder jemand in ihrem Umfeld erkrankt. Für Menschen, die bereits auf dem Weg zur Erwerbsminderungsrente sind, kommt sie dann meist zu spät. Eine BU lässt sich nur abschließen, solange man noch gesund ist.
Wenn es Menschen in Deinem Leben gibt, die Dir wichtig sind, ein Partner, Kinder oder gute Freunde, kann das hier ein Anlass sein, mit ihnen in Ruhe darüber zu sprechen. Vorausschauend zu entscheiden, solange noch Zeit dafür ist, fühlt sich anders an als unter Druck reagieren zu müssen.
Wer in der EM-Rente landet, hat in der Regel deutlich weniger finanziellen Spielraum als vorher. Was in dieser Phase oft mehr hilft als ein Sparplan, ist ein nüchterner Blick auf die laufenden Kosten: Strom- und Gastarife prüfen, alte oder doppelte Versicherungen kündigen, Vertragsfristen kennen. Manchmal stecken da zwei- oder dreistellige Beträge pro Monat, die niemandem nutzen.
Falls trotzdem noch Spielraum bleibt, gewinnt das Thema Altersvorsorge an Bedeutung. Die EM-Rente endet mit Erreichen des Rentenalters und wird durch die reguläre Altersrente ersetzt, die wegen der oft kürzeren Beitragszeit meist deutlich niedriger ausfällt.
Ein allgemeiner Hinweis zum Schluss: Egal ob es um eine Berufsunfähigkeitsversicherung, einen Versicherungs-Check oder die private Altersvorsorge geht, lohnt sich das Gespräch mit jemandem, der das Thema beruflich macht und den Markt überblickt. Falls Du dazu Fragen hast oder jemand in Deinem Umfeld einen Ansprechpartner sucht, kannst Du Dich gerne an mich wenden. Ich unterstütze Euch da so gut ich es nur kann.
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